Pünktlich zum Jubiläum startet Cheyenne Pahde als neue Eislauf-Queen bei "Alles was zählt" durch. Sie wird in der Serie für spannende Szenen auf dem Eis sorgen. Hier ist die Schauspielerin im Interview.

 

Du bist ganz neu bei AWZ und kannst hier den Traum leben, den du immer wolltest - Schauspielerei mit dem Eislauf verbinden. Wie geht es dir damit?

 

Nach den ersten drei Monaten geht es mir damit wunderbar. Ich hatte es mir nicht so schön vorgestellt, wie es jetzt tatsächlich ist. Sowohl die Drehs im Studio als auch auf dem Eis sind richtig harte Arbeit, aber ich liebe es. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir so viel Spaß machen würde, aber vor allem deswegen, weil ich jeden Tag etwas anderes mache. Mal stehe ich auf dem Eis, mal bin ich bockig, weil ich einen Sprung nicht geschafft habe, mal laufe ich eine Kür in einem tollen Kleid. Es ist total aufregend und abwechslungsreich und das hätte ich nicht erwartet.

 

Sehen du und deine Schwester Valentina, die bei GZSZ spielt, sich als Konkurrentinnen?

 

Das Wort Konkurrentinnen gab es bei uns nie. Als Valentina vor zwei Jahren den Vertrag bei GZSZ bekommen hat, habe ich mich sehr für sie gefreut und ich war so glücklich, dass sie glücklich ist. Wenn man am Ball bleibt, passiert einem das selbst auch irgendwann. Und jetzt freut sie sich für mich! Ich bin generell kein böser Mensch und gönne Menschen sehr viel und sehr gerne, weil ich mich lieber mitfreue. Konkurrenz untereinander gab und gibt es immer, aber nicht mit meiner Schwester, das waren andere Mädchen, die böse wurden, weil man beim Eislaufen besser war als sie.

 

AWZ-Star Cheyenne Pahde spielt Marie Schmidt

 

image: Abiballkleider

 

Erzählt ihr euch gegenseitig von den Dreharbeiten?

 

Wir wissen ja beide, was der andere so macht, und wenn es ein tolles Ereignis gibt, wie jetzt den Jubiläumslauf, reden wir natürlich darüber und gucken die Folgen zusammen. Das gilt auch für meinen Freund, egal, wo auf der Welt er gerade ist, wir gucken das dann - räumlich getrennt - zusammen an.

 

Was sind die lustigsten Momente, die in der Zeit bei AWZ bisher passiert sind?

 

Es gab mehrere Szenen, bei denen ich sehr lachen musste. Eineinhalb Monate, nachdem ich angefangen hatte, musste ich mich von Rolle Diana verabschieden und hab angesetzt mit "Tschüss, Tanjiii…", habe dann gemerkt, dass ich "Tanja" statt "Diana" sagen wollte, wollte aber nicht die Szene abbrechen. Doch es war zu spät! Ich habe es damit zu retten versucht, dass ich gegangen bin, und dann haben alle angefangen zu lachen und wir mussten es – natürlich – nochmal machen.

 

In einer anderen Szene habe ich zu Jenny gesagt: "Ich geh' dann mal vor die Eishalle", sollte aber sagen: "Ich geh' dann mal vor, in die Eishalle". Als ich das gecheckt hatte, mussten wir so lachen, dass ich mich gar nicht mehr konzentrieren konnte, und dann stand Kaja noch neben mir, die dann wie ihre Rolle Jenny böse geguckt hat. Ich konnte diesen Satz einfach nicht sagen, fünf Mal mussten wir abbrechen, bis es richtig und ohne Lacher war. Das war mir sogar ein bisschen unangenehm.

 

Dann gab es noch einen richtig lustigen Moment mit André Dietz bei einer Szene, die wir ganz früh morgens im Bad gedreht haben. Die Szene hatte kaum Text, es war ein stiller Moment, und auf einmal sprach sein Bauch zu mir. Ich wusste erst nicht, was ich machen soll, aber dann fing der Kameramann an zu lachen und wir mussten abbrechen, es war ein richtig lustiger Moment.

 

Was ist dein Fit-Geheimnis für den täglichen Dreh?

 

Ich mache in der Rolle auf dem Eis wahnsinnig viel Sport, und das hält mich fit. Und dann machen Franziska Benz und ich einmal die Woche Ballett und Yoga zusammen. Danach setzen wir uns noch fünf Minuten in den Lotussitz und entspannen. Diese fünf Minuten genieße ich richtig, um runterzukommen, mal an keine Termine zu denken oder Text lernen zu müssen. Ich kann mich sammeln, das gibt mir die Power für die nächsten Drehs.

 

Auf was in deinem Leben bist du am meisten stolz?

 

Auf meine Familie bin ich wahnsinnig stolz. Oma, Opa, Mama, Papa, meine Zwillingsschwester und Daniel, mein Freund. Wir unterstützen uns und geben nie den Glauben an uns auf, egal, was wir machen, ob wir gut oder schlecht sind. Das ist eine Basis, die Valentina und mich zu den Menschen gemacht hat, die wir heute sind, und darauf bin ich wirklich wahnsinnig stolz.

 

Wie Tanja, bist auch du früher selbst Eis gelaufen. Könntest du dir vorstellen, bei richtigen Eismeisterschaften auf Kufen zu stehen?

 

Als ich klein war, bin ich ja auch Wettkämpfe gelaufen. Ich war zwar nicht so professionell wie Tanja, aber ich habe schon Wettbewerbsluft geschnuppert und ich muss sagen, mir hat es super gefallen. Ich habe das Eislaufen nie aufgegeben, sondern bin jeden Winter gelaufen. Jetzt weiß ich, wofür es gut war. Trotzdem ist Eislaufen für mich mehr ein Hobby, weil ich mich derzeit lieber auf die Schauspielerei konzentrieren möchte, die mir sehr viel Spaß macht.

 

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